Kaum ein Gegenstand begleitet unser tägliches Leben so durchgängig wie das Smartphone. Vom morgendlichen Weckruf bis zum schlaflosen Twitter-Scrollen um 3 Uhr morgens. Aber wir sind nicht hier, um uns genauer mit deiner zweifelhaften Schlafroutine zu beschäftigen.

Im Laufe eines Tages berührst du dein Handy durchschnittlich 2617 Mal. Sogenannte „Heavy User” greifen sogar bis zu 5427 Mal nach dem Smartphone. Du kannst dir also vorstellen, wie viel dein Smartphone aushalten muss. Aber uns ist wichtig, dass du so lange wie möglich Freude an deinem Mietgerät hast.

Denn dann kann sich auch dein Nachmieter über ein „neues” Smartphone freuen.
Hier kommen unsere Tipps, wie dein Smartphone auch nach den ersten Monaten noch so tipptopp aussieht und funktioniert, wie an dem Tag, als du zum ersten Mal die Plastikfolie abgezogen hast.

(Und damit du nach 10 Sekunden nicht schon wieder zum Smartphone greifst oder den Tab wechselst, geizen wir nicht mit witzigen GIFs.)

Tipp Nr. 1: Die Hülle macht’s

Manchmal sind die einfachsten Tipps die effektivsten. Sobald du dein neues Smartphone in den Händen hältst und sämtliche Folien abgezogen hast, solltest du es mit einer Hülle und einem Displayschutz ausrüsten. Klar, ohne Hülle ist dein Handy vielleicht schicker, aber viele Smartphones haben rutschige Glas-Oberflächen oder sind schlicht zu groß, um sie sicher in der Hand zu halten.

Tipp Nr. 2: Die Sache mit dem Aufladen

Es ist wahrscheinlich einfacher, im Internet Beweise für die Existenz von Bigfoot zu finden, als Informationen über das richtige Aufladen von Handyakkus. 

Viele Verwirrungen entstehen dadurch, dass neuere Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet sind und manch altbekannte Regel für sie einfach nicht mehr gelten.

So gibt es mit Lithium-Ionen-Akkus zwar keinen Memory-Effekt mehr, der die Leistung mindern kann, aber man kann auch bei neueren Akkus Fehler machen. Traurig aber wahr: Du solltest dein Handy nicht über Nacht aufladen. Das ist nicht nur schlecht für den Akku, es kann auch zu Kurzschlüssen und Bränden kommen. Immerhin finden im Akku empfindliche chemische Prozesse statt.

Am besten versuchst du die Ladung deines Akkus immer zwischen 10 und 95 % zu halten. Achte außerdem darauf, das Original-Zubehör oder eine gründlich geprüfte Alternative zu benutzen. Denn auch billige Kabel können die Leistung beeinflussen.

Tipp Nr. 3: Sauberkeit geht vor

Alle, die Angst vor Keimen haben, überspringen diesen Abschnitt lieber. Dass du zur Erkältungssaison deine Hände öfter waschen sollst, ist klar. Aber was ist mit dem Gerät, das jeden Tag neben dir auf dem Schreibtisch liegt, in deiner Hosentasche überall dabei ist und das du vielleicht sogar auf der Toilette in die Hand nimmst? Da denken wir lieber gar nicht erst dran.

Wir gehen jetzt besser nicht ins Detail, was sich da so alles auf deinem Smartphone-Bildschirm tummelt. Aber klar ist: Jetzt ist Putzen angesagt. Besorge dir am besten ein Mikrofasertuch und ein antibakterielles Display-Spray und sag den Keimen den Kampf an. Dein Immunsystem und deine Gesichtshaut werden es dir danken.

Tipp Nr. 4: Back it up, baby

Wir sind riesige Fans von neuer Technik, aber wir wissen auch, dass Murphys Gesetz vor Smartphones keinen Halt macht. Wer sich genau informieren will, was einem Handy so alles zustoßen kann, findet im Internet eine große Auswahl sehr lehrreicher Videos. So kannst du dir zum Beispiel angucken, wie ein Smartphone mit kochend heißer Lava übergossen wird, 30 Stockwerke einer Wendeltreppe runterfällt oder mit einer Kreissäge Bekanntschaft macht.

Wir hoffen nur, dass die Besitzer der gequälten Handys nicht vergessen haben, zuerst ein Backup zu machen. Wie genau das funktioniert, kannst du hier nachlesen.

Tipp Nr. 5: Keep it chill

Die Außentemperatur hat einen enormen Einfluss auf die Lebensdauer deines Handys. Besonders im Winter kannst du genau beobachten, wie dein Akku auf die frostigen Temperaturen reagiert. Da kann es schon mal sein, dass du noch 20 % Akku hast und dein Handy trotzdem einfach den Geist aufgibt.

Am besten bewahrst du dein Smartphone bei einer Temperatur zwischen 10 und 35° C auf. In diesem Bereich können die chemischen Prozesse im Akku ideal arbeiten. 

Dich gut um deine Technik zu kümmern, hilft nicht nur dir und deinem Nachmieter. Dass wir neue Geräte kaufen, bevor die alten ausgedient haben, ist ein Grund für die massiven Mengen Elektroschrott, die jedes Jahr produziert werden. Mit unserem Mietmodell stellen wir sicher, dass alle elektronischen Geräte benutzt werden, bis sie nicht mehr funktionstüchtig sind. Und selbst dann reparieren wir sie. So muss sich nicht jeder ein neues Gerät kaufen und wir reduzieren aktiv die Entstehung von Elektroschrott. 

 

Mehr darüber, wie Grover aktiv zur Circular Economy beiträgt und was genau eigentlich hinter dem Begriff steckt, liest du hier.