Grover feiert Geburtstag und wir blicken zurück auf drei Namensänderungen, den Launch einer schicken neuen Website und putzige Baby-Fotos aus vier Jahren Grover.

Langsam aber sicher wachsen wir aus dem Startup-Strampler heraus. An die totale Weltherrschaft kommen wir aber noch nicht ganz heran. Wenn ihr dachtet, unsere Mission den Zugang zu Technik zu revolutionieren, ist nur gut für Werbesprüche, habt ihr euch getäuscht. Wir wollen grundlegend verändern, wie unsere Gesellschaft zum Konsum steht. Punkt.

Aber wie bringt man ein Unternehmen mit einem so revolutionären und weitreichenden Ziel überhaupt in Gange? Wir gewähren euch einen exklusiven Blick in unser Baby-Fotoalbum und schauen zurück auf unsere ersten Schritte, unser erstes Wort und alle Meilensteine, die wir im Laufe von vier Jahren so erreicht haben.

2015: Wie alles begann

Ein Gründer, ein Traum: flexibler Zugang zu ALLEM.

Es ist eine Geschichte, die wir seit vier Jahren immer wieder erzählen: Als Michael Cassau nach Berlin zog, besaß er kein einziges Möbelstück. Und er hatte nicht vor, viel Zeit und Geld in eine Einrichtung zu stecken, die er nur für einen begrenzten Zeitraum brauchen würde.

Er ist nicht der Einzige, der sich mehr Gedanken um die Dinge macht, die er besitzt. Steve Jobs konnte sich acht Jahre lang nicht für eine Couch entscheiden, also kaufte er gar keine. Verbraucher heute sind sich bewusst, wie verschwenderisch und lästig es sein kann, sich mit Besitz einzudecken, der auf lange Sicht seinen Wert verliert.

Michael wurde schnell bewusst, das gerade Technik – noch mehr als Möbel – zu diesem Problem beitragen. Immer neue Software und Hardware-Updates sorgen dafür, dass Technik für den Kunden immer schneller an Wert verliert.

Die Lösung? ShopLift

Nein, Ladendiebstahl war nicht Teil des Plans. Das Prinzip von ShopLift ist aber auch heute noch Teil der Grover-Philosophie: eine unkonventionelle, neue Art, Dinge zu nutzen, ohne sich an unnützen Kram zu binden. Und klar, bezahlen musst du immer noch, aber viel weniger.

 

2016: Sag Hallo zu ByeBuy

 

Schon im ersten Jahr startete ShopLift richtig durch. Michaels Team wurde schnell zu groß für den Coworking Space und bezog ein Büro im Herzen von Berlin, direkt am Alexanderplatz.

Der Produktkatalog wuchs schnell an auf über 1.500 Produkte in mehr als 10 Kategorien und aus ShopLift wurde ByeBuy. Um ehrlich zu sein, finden wir den Spruch auch jetzt noch ziemlich cool. Sag Tschüss zum Kaufen. Die Zeit des Eigentums ist vorbei!

Zusammen mit der neuen Marke gab’s die ersten Video-Werbeclips. Ein bisschen abgedreht, ganz schön schrill und irgendwie konfrontativ: Wir lieben sie immer noch!


2017: Grover wächst weiter

 

2017 wurde mit Hilfe der richtigen Agentur aus ByeBuy schließlich Grover. Wir werden oft gefragt: Warum Grover? Natürlich können wir die geheime Formel der Namensfindung nicht mit euch teilen (die ist komplizierter, als ihr denkt). Wir zeigen euch aber gerne, welche Namen das Rennen nicht geschafft haben:

  • Eggsy
  • Chita
  • Dripple
  • Dooli
  • Biddle
  • Cici
  • Snaffle
  • Xoto
  • Brumbee
  • Franny
  • Igby
  • Tweeker

Die Grover-Website 1.0 war eine wunderschöne Mischung aus Pink und Violett. Wir haben 2017 hart an uns gearbeitet, Partnerschaften mit MediaMarkt und anderen führenden E-Commerce-Unternehmen geschlossen und uns als ernstzunehmender Mitspieler auf dem Technik-Markt etabliert.

Und die Arbeit hat sich gelohnt: 10-faches Wachstum und ein immer größeres Team sind der Beweis.

2017 war auch das Jahr der abgedrehten kreativen Projekte. Das Magazin MONTAG gab uns einen Blick in unsere unberechenbare Zukunft und mit dem Creators-Projekt unterstützen wir noch heute aufstrebende DJs und Filmemacher darin ihre Ideen mit der richtigen Technik umzusetzen.

Wir haben Events, wie das Tech Open Air und ein Kunstprojekt zu den Snowden Files mit Technik versorgt und zwischendurch auch mal einen Weihnachtsbaum in unser Miet-Sortiment aufgenommen.

2018: Grover 2.0

Dank eines streitsüchtigen Telekommunikationsunternehmens, das hier nicht weiter erwähnt werden soll, wurde Pink als die Farbe unserer Marke gestrichen und mit Hilfe einer Agentur eine neue Richtung für unser Design erarbeitet: Ein Update für unser Logo, schicke blaue und rote Farbverläufe und ein modernes Raster für alle Produktkarten auf der Homepage. Charmanter Text führt den Kunden durch unsere Website und eine Auswahl inspirierender Fotos schreien geradezu: Du kannst mehr erleben mit unserer Technik.

 

Der Look, die Zahlen und die Sterne standen günstig 2018 und bescherten uns eins der größten Series-A-Fundings in Europa: 37 Mio. Euro.

Auch unser B2B-Angebot startete 2018 erfolgreich – immer mit der Mission, junge Startups mit der richtigen Technik für optimales Wachstum zu versorgen. Außerdem findet man Grover schon bald in jedem Saturn und MediaMarkt in ganz Deutschland und bei vielen anderen Partnern online und im Laden.

Mit über 50 Mio € an Kapitalvermögen im Umlauf gibt es nur einen Weg für uns: weiter. Ein größeres Team, mehr Produkte für unser Portfolio und immer neue Verbesserungen für unsere Website und die Logistik.

2019: The sky’s the limit

Das Team ist mittlerweile größer, als noch auf dem Foto und auch unsere Website hat ein weiteres Upgrade bekommen: Grover 3.0. Optimiert für die Darstellung auf mobilen Geräten, super schnell, super schick und vollgepackt mit jeder Menge neuer Funktionen.

Kaum vorstellbar, dass in nur vier Jahren so viel passiert ist. Neue Partnerschaften wurden geformt und wir arbeiten immer weiter daran, neue Wege zu finden, unser Grover-Universum noch ein Stückchen besser zu machen. Nicht zu vergessen: 2019 wird für immer als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem wir unsere abgefahrenste und vor allem flauschigste Kampagne gestartet haben – die Miet’se. Inklusive Deutschrap, allen Grover-Vorteilen, twerkenden Hologrammen und ganz, ganz vielen Katzen.

Unsere Reise geht weiter und wir wollen jedem einzelnen von euch von Herzen danken. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.